|
Kommunikation in der Wildnis
In Alaska funktionieren unsere Handys wenn überhaupt, nur dort, wo man sie ja eigentlich für Notfälle nicht braucht, nämlich in der Nähe grösserer Siedlungen. Ob dein Handy funktioniert, hängt einerseits von den technischen Voraussetzungen ab und zweitens ob dein Provider einen Roamingvetrag mit den dortigen Providern abgeschlossen hat. (Swisscom hat, - Sunrise hat nicht)
So darfst du dem netten Verkäufer, der dir ein “Mobile Phone” für Alaska andrehen will nur die Hälfte glauben.
Falls man für den Notfall immer mit der Aussenwelt verbunden sein will, damit man eventuell Hilfe herbeirufen kann, sind Satellitentelefone, die einzige Möglichkeit, die wirklich überall funktionieren. Die Preise für diese Geräte sind günstiger geworden und liegen z. Zt. bei etwas über 1000 U$ http://www.satphonestore.com/ Man kann dort diese Telefone für einen Mietpreis ab 7- U$ pro Tag auch mieten.
VHF Radios
Radios, die auf der Notfrequenz der Flugzeuge senden und empfangen, sind eine gute Möglichkeit, im Notfall mit der Aussenwelt in Verbindung zu treten. Eine gute Frequenz ist 121.5, sie wird von allen internationalen Flügen über Alaska verwendet. Es kann aber sicher nicht schaden, den Buschpiloten, der einen in den Busch fliegt, zu fragen, welche Frequenzen in dieser Gegend regelmässig abgehört werden.
ELT
Die neueste Technologie für Notfälle sind die Personal Locator Beacons (PLBs), kleine Geräte in der Grösse eines Handys, die im Notfall Kontakt mit einem Satelliten aufnehmen, den Notfall melden und gleichzeitig automatisch die per GPS ermittelte Position mitteilen.
Im Elmendorf Search & Rescue Computer werden diese Daten ausgewertet und gegebenenfalls der Alarm aktiviert. Warnung: Ein fahrlässig ausgelöster Alarm wird teuer, sehr teuer. Diese Geräte werden immer handlicher und günstiger der Kaufpreis liegt momentan um die $ 500.-- Bitte achte darauf, dass du die Reise mit neuen Batterien antrittst
Breitling Emergency Watch®
Dies ist eine lässige luxuriöse Ausführung Eines ELT: Eine Armbanduhr mit einem eingebauten Mikro Transmitter, gedacht für Piloten und Abenteurer in Gefahr. Es ist ein professionelles Werkzeug und sollte möglichst nicht in seiner Funktion demonstriert werden - Fehlalarme sind teuer.
Es gibt sie in zwei Versionen: Ein zivile mit einem 121.5 MHz Signal als Back up eines normalen ELT Transmitters und eine Militärische auf der Frequenz 123 MHz. Unter normalen Umständen kann das von ihr gesendete Signal von einem 6000 m hoch fliegenden Flugzeug 160 km weit empfangen werden!
Die Uhr ist so konstruiert, dass sie selbst heftige Crashs überlebt. (die Uhr)
Was bringt die Zukunft? SAR/GALILEO wird wichtige Verbesserungen in das vorhandene COSPAS-SARSAT System einbringen: fast Echtzeit-Empfang von Notsignalen von jedem beliebigen Ort der Erde (die durchschnittliche Wartezeit beträgt derzeit 1 Stunde); genaue Ortsangabe des Notrufes;Empfang des Signals über mehrere Satelliten, um eine Blockade des Signals unter schwieriger Bedingungen zu vermeiden; erhöhte Verfügbarkeit des Weltraumsegmentes (27 Satelliten in einer mittleren Erdumlaufbahn zusätzlich zu den 4 Satelliten mit niedriger Erdumlaufbahn und den drei geostationären Satelliten im derzeitigen System). Ausserdem wird SAR/GALILEO mit der Rückmeldung vom SAR-Operator an den Notsignalsender eine neue SAR Funktion einführen und damit die Rettungsoperationen erleichtern und dazu beitragen, Fehlalarme zu erkennen und zurückzuweisen.
Umsetzung
Der „Search-and-Rescue-Transponder" der GALILEO-Satelliten entdeckt das Notsignal von jedem beliebigen COSPAS-SARSAT-Sender, der einen Notruf im 406 – 406.1 MHz –Band absetzt, und überträgt diese Information an spezielle Bodenstationen im „L6" Band. Die Mission Control Centres (MCC) von COSPAS-SARSAT bestimmen die Position der Notrufsender, sobald der Notruf von dem speziellen Bodensegment aufgenommen worden ist.

Foto
Genügend Filmmaterial (für Tele Aufnahmen mindestens 400 ISO) mitnehmen, obwohl man Nachschub erhält. Die Preise sind aber wesentlich höher als bei uns. Ersatz - Batterien nicht vergessen. Für gute Tieraufnahmen sollte ein 300-400 mm Tele auf jeden Fall dabei sein, inclusive Stativ für evtl. Nordlichtaufnahmen, Pol - Filter für Fischfotos und UV Filter als Schutz des Objektivs und zur Behebung der Farbverschiebung. Wegen der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen anlässlich des Securitychecks an den Flughäfen, wird empfohlen die Filme in Bleibeuteln unterzubringen. Besser ist es aber, die Filme im Handgepäck bereitzuhalten, und das Sicherheitspersonal bzw. den Zollbeamten zu bitten diese von Hand zu kontrollieren. Die Beamten wären theoretisch verpflichtet, dieser Bitte nachzukommen. Das Entwickeln der Filme kann man in den Labors aller grösseren Städte vornehmen lassen. Für Digital Cameras Adapter für die Amerikanische Steckdosen nicht vergessen.
GPS
Ich habe mein Garmin Etrex® GPS immer dabei, und finde so auch noch nach Jahren die oft versteckten Zugänge zu den “guten” Fischerplätzen - die Guten sind eben oft die, die man nicht auf Anhieb finden kann. Aktuelles Kartenmaterial dafür bietet das Programm Mapsource TOPO USA® von Garmin.
|
|