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Iditarod
Iditarod

 

 

Es geht hier nicht um irgendein Hundeschlittenrennen - es geht um DAS Rennen überhaupt: Iditarod.
Im Jahr 1925 hetzten 19 Mushers von Anchorage nach Nome - mit Medizin im Gepäck, um die Stadt von einer Diphtherie-Epidemie zu bewahren. Dieses Ereignis diente als eine Inspiration für das Iditarod Rennen.

 
Iditarod Doug Swingley



Das Iditarod ist eine legendäre Reise durch gefrorenes Land, Wildnis und Gebirgszüge, Eismeere und Winden jenseits des Vorstellungsvermögens, über 1000 Meilen durch Schnee und eisige Kälte - der Name steht für Strapazen, zu denen sich freiwillig die Musher, so werden die Hundeschlittenführer genannt, aus aller Welt hier treffen.

 
Iditarod start



Beim ersten Rennen 1973 wurde der Initiator als verrückt eingestuft. Von 34 startenden Teams kamen immerhin 22 ins Ziel - daher ist das Wort Strapazen doch stark untertrieben. 1973 kam der erste Iditarod Gewinner in 20 Tagen ins Ziel. 1995 hat es der Gewinner in nur 9 Tagen geschafft.

 


In Anchorage findet die offizielle Eröffnungsfeier statt und die Hundegespanne mit jeweils 12-16 Hunden setzen ihre ersten Schritte von der 4th Avenue / "D" Street aus, in Richtung Eagle River und anschliessend nach Wasilla, wo der eigentliche offizielle Startpunkt ist. Von dort aus geht es dann nach Nome im Nordwesten des Staates.

Iditarod Karte


Zwei Routen
Es gibt die Südroute und die Nordroute. Welche im Rennen gefahren wird, entscheidet die Jahreszahl: In ungeraden Jahren ist es die Südroute, im Jahr darauf die Nordroute, die ca. 10 Meilen kürzer als die Südroute ist.

 


 


Genau 1.049 Meilen, wie man vielfach liest, sind es natürlich nie. Es handelt sich nur um eine symbolische Zahl, die aussagt, dass es immer über 1.000 Meilen sind. Die 49 wurde noch mal symbolisch hinzuaddiert, da Alaska der 49. Staat ist.

 

Das Iditarod beginnt immer am ersten Samstag im März in Anchorage, und endet dann in Nome. Die beiden Routen weichen auf dem mittleren Stück voneinander ab. Bei Takotna trennen sich die Routen und ab Kaltag ist es wieder der gleiche Trail bis weiter nach Nome. Der Name Iditarod wurde vom Fluss 'Hihehod', wie ihn die Ingalik Indianer nannten, abgeleitet. Als Iditarod Trail wurde Ende des 19. Jh. ein Handelsweg von der Küste ins Landesinnere, wo inzwischen nach Gold gesucht wurde, genannt. Iditarod war ebenfalls eine Minenstadt, die heute noch als Ghost-Town einer der Anlaufpunkte des Hundeschlittenrennens ist. Das Rennen hat einen historischen Anlass, denn zu dieser Zeit, als der Iditarod Trail ein Handelsweg war, konnten als einziges Fortbewegungsmittel Hundeschlitten eingesetzt werden. 1925 dann schliesslich wurde in Nome, was heute auch Endstation des Rennens ist, dringend ärztliche Hilfe aufgrund einer Epidemie benötigt. Flugzeuge konnten aufgrund Wartungsarbeiten nicht eingesetzt werden und so mussten wieder Hundeschlitten den Transport der Medikamente übernehmen. Nach 8 Tagen erreichten die Retter Nome und konnten die Epidemie eindämmen. Dieses Ereignis wurde 1967 wiederbelebt und in Erinnerung gerufen, als Joe Redington und Dorothy Page ein 56 Meilen Rennen ins Leben riefen. 1973 fand dann das erste Iditarod Rennen in der heutigen Form statt: Anchorage - Nome. Offizieller Start ist auch heute noch in Wasilla, zu Ehren von Dorothy Page, die aus diesem Ort stammte. Eine durchschnittliche Tagestrecke misst 125 Meilen - die Hunde verbrauchen dabei ungefähr 8,000 Kalorien.

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Das Futter ist eine Mischung aus kommerziellem Hundefutter, vermischt mit Rindfleisch. Das Futter wird an die Checkpoints der Route geflogen. Dort stehen ebenfalls jeweils 2 Tierärzte bereit, die die Hunde auf Verletzungen und Krankheits - Symptome untersuchen. Hunde mit medizinischen Problemen werden aus dem Rennen genommen und mit dem Flugzeug nach Anchorage geschickt, wo sie medizinische Versorgung erfahren. An Temperaturen unter dem Gefrierpunkt werden die Huskys von Kindesbeinen gewöhnt - auch deshalb fühlen sie sich bei höheren Plusgraden nicht wohl und sollten dann wegen Überhitzungsgefahr auch körperlich nicht gefordert werden. Die Hundeführer (Mushers) arbeiten mit verbalen Kommandos, um ihren Hunde die Befehle zu erteilen "Gee" bedeutet nach links! und "Haw" nach rechts!. "Mush" bedeutet schneller! und "easy” oder "stop", dass sie anhalten sollen

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