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HUNDSLACHS, ONCHORYNCHUS KETA, DOG SALMON, CALICO SALMON, SILVERBRITE
Nach dem Königslachs ist der Hundslachs der grösste Vertreter der Pazifischen Lachse. Die “Chums“ werden meist 8 bis 18 Pfund schwer, der Rekord ist 32 Pfund (1985, Caamano Point).
Sie sind auch heute noch eine wichtige Nahrungsquelle der Eingeborenen im Norden und Nordwesten Alaskas. Sie werden zur Fangzeit frisch gegessen, der Grossteil aber wird für das restliche Jahr konserviert. Die Fische werden vor allem luftgetrocknet, gesalzen und geräuchert. Der Name “Dog Salmon/Hundslachs“ kommt von hundeähnlichen Zähnen, die den Männchen zur Laichzeit wachsen, und weil getrocknete Hundslachse das Hauptfutter für die Schlittenhunde waren oder heute noch sind.
Verbreitung: Der Hundslachs ist von den Pazifischen Lachsen am weitesten verbreitet. Vom Sacramento River in Californien bis zum Mackenzie River in Kanada, in Asien von der Insel Kyushu im Süden zur Lena in Sibirien.
 Beschreibung: Im Meer sind die Hundlachse nur schwer von Rot- und Silberlachsen zu unterscheiden. Sobald sie küstennahe Gewässer erreichen, ändert sich ihr Aussehen sehr schnell. An den Flanken erscheinen unverwechselbare grüne und rot-violette vertikale Bänder, die vor allem bei den Milchnern sehr intensiv ausgeprägt sind. Die Rogner haben ein dunkles Band entlang der Seitenlinie, die roten und grünen Bänder sind schwächer ausgeprägt.
Fortpflanzung, Lebensraum: Chums laichen in Flüssen und Bächen, manche sogar in den Flussmündungen, andere wieder ziehen, wie im Yukon River, über 3.000 km landeinwärts. Die im Frühling geschlüpfte Brut schwimmt schnell flussab und verweilt bis zum Herbst im Brackwasser, bevor sie in grossen Schwärmen ins Meer zieht. Nach 3 bis 6 Jahren kehren sie zurück in ihr Heimatgewässer.
Wirtschaftliche Bedeutung: Eher gering, da das Fleisch wegen seiner blassrosa Farbe und wegen des hohen Fettgehalts keinen hohen Preis erzielt. Es wird vorwiegend in Öl oder Salzlake gelegt und zu Konserven verarbeitet und hauptsächlich nach Japan exportiert. Sehr geschätzt ist dagegen der Rogen des Hundslachses, welcher als “Keta“ Kaviar auf den Markt kommt.
Berufsfischerei: Die bedeutendsten Fanggebiete sind im Norden und Nordwesten Alaskas (Yukon, Kuskokwim, Kotzebue Sound). Gefischt wird vor den Küsten, in den Flussmündungen aber auch weit im Landesinneren (Subsistence Fishery der Eskimos).
Sportfischerei: Obwohl die Hundslachse eine beachtliche Grösse erreichen, aggressiv beissen und einen sehr guten Kampf liefern, sind sie bei einigen Sportfischern nur wenig geschätzt, für mich ist er der “most underated sportfish”
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