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Das Klima in Alaska
Als die Amerikaner Alaska anlässlich des Kaufs von den Russen als "Seward's Icebox" verspotteten, waren sie sich der vielseitigen Klimatischen Bedingungen die dort herrschen sicher nicht bewusst. Es gibt sechs topographische Regionen, die sich extrem unterscheiden. Obwohl die durchschnittliche minimale Wintertemperatur in der Brooks Range bei -29°C liegt und der Boden in Point Barrow bis zu einer Tiefe von 400 m permanent gefroren ist, betragen die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Sommer über 16 °C und können 32 °C überschreiten. Die Südost Region hat sehr moderates Klima (Durchschnittlich - 1°C im Januar und 13 °C im Juli). Die Region Südzentral, die die Lachsfischer am ehesten bereisen, ist ähnlich moderat, nur sind dort die Winter härter, speziell im Landesinneren. Der Langjährige Hitzerekord war 38 °C, gemessen am Fort Yukon im Jahre 1915. Die Temperatur von -62 °C die im Prospect Creek Camp am 23. Januar 1971 festgestellt wurde, ist die tiefste Temperatur, die in den USA jemals offiziell gemessen wurde.
Die beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Ende August. Die klimatischen Verhältnisse lassen sich am besten mit denen des Engadins vergleichen.
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Wetterkarte von heute:
Bekleidung: Das Wetter in Alaska kann dauernd wechseln. Die Temperaturen in Anchorage z. B. entsprechen im Jahresmittel etwa denen von Stockholm. Am Mittag kann es 24°C und sonnig sein, ein paar Stunden später:, nass, kalt und windig um die 10°C oder noch kälter. Die Strategie heisst Zwiebelschalensystem. Beim Zwiebelschalensystem kann man sich laufend den gegebenen Wetterverhältnissen anpassen. Die Idee dahinter ist einfach, durch die verschiedenen Lagen wird die (vom Körper erwärmte) Luft festgehalten und diese hält dich angenehm warm und trocken.
Hier die Beschreibung der einzelnen Lagen: 1... Beginnen wir mit der Unterwäsche, diese muss aus Synthetik (Funktionsunterwäsche) sein und nicht aus Baumwolle. Meistens wird man lange Unterhosen und ein entsprechendes Shirt wählen. Diese gibt es meistens in drei verschiedenen Dicken: Leicht, Medium und Expedition. Entsprechend deinem persönlichen Metabolismus wählst du das Richtige für dich aus. Synthetik (nicht Baumwolle) nimmt wenig Wasser auf, aber saugt trotzdem die Feuchtigkeit von der Hautoberfläche und transportiert sie nach aussen weiter. Dies ist speziell wichtig wenn du in voller Montur (Wathosen) unterwegs bist und die Temperaturen ansteigen 2... Die zweite Lage sollte aus Fleece sein, eine Hemd (für mildes Wetter) und/oder eine Fleece Jacke für kühlere Temperaturen. Wolle ist übrigens auch eine gute Wahl, denn feuchte Wolle wärmt immer noch, hat aber den Nachteil, das sie sehr schlecht trocknet. 3... die äusserste Lage sollte eine Windjacke und unten die Wathosen sein. Regenjacke: Qualitativ hoch stehende, atmungsaktive Jacken vom Gore-Tex® Typ sind am besten. Spezielle Watjacken, die für den Fischer geschnitten sind, sind natürlich am zweckmässigsten
Wathosen: Vergiss Neopren, das ist überholt und nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. In modernen, leichten, atmungsaktiven Wathosen hat man mit entsprechender Unterbekleidung weniger kalt, bleibt trocken und fühlt sich einfach wohler. Versuche die günstigen neuen Pro Wear Wathosen von Rapala®. Aus Sicherheitsgründen solltest du immer einen Watgurt und wenn möglich eine Schwimmweste tragen !
Klimaerwärmung
Auch hier in Alaska ist die Klimaerwärmung ein Thema, in den Satelintefotos oben siehst du wie sich das Polareis in den letzten Jahren zurückgezogen hat
Sonnenschutz
Auch hier kann die Sonneneinstrahlung sehr stark sein - Sonnencreme nicht vergessen!
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