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Ärztliche Versorgung
Die ärztliche Versorgung ist im allgemeionen sehr gut, in den Städten findet man Praxen verschiedener Spezialisten - in den Dörfern wird Hilfe durch de lokalen Health Aid geleistet. Die Behandlungskosten sind jedoch (sehr) hoch und müssen in der Regel bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Der Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist also auf jeden Fall sehr zu empfehlen (frage Deine Krankenkasse). Die Belege muss man dann später der Versicherung, zur Erstattung vorlegen. Bei Unfällen oder Notfällen gilt die Rufnummer 911 die gebührenfrei von jedem Telefon zu wählen ist. Adressen und Telefonnummern der Ärzte findet man in den Yellow Pages unter Clinics oder Physicians. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Zahnarztbesuch vor Reisebeginn!

Wichtige Hinweise
Immigranten werden bei Ankunft in den USA einem HIV-Test unterzogen. Diese Regelung gilt nicht für Diplomaten, Touristen und Studenten. Aids-kranken Ausländern kann die Einreise verweigert werden. Ausnahmen: z.B. Besuch der Eltern, Krankenhausbehandlung. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen sind möglich. Rechtzeitig mit Konsulat/Botschaft in Verbindung setzen.
Insbesondere bei ungeschützten Sexualkontakten besteht grundsätzlich die Gefahr, sich schwerwiegende Infektionen, einschließlich der HIV-Infektion, zuzuziehen.


Erkrankung Giardiasis,
Im Alaskanischen-Volksmund „Biber Fieber“ genannt, ist so ziemlich die schlimmste Art wie man Durchfall erleben kann. Giardia Lambia ist ein endemischer Parasit, den es eigentlich überall gibt, die Besonderheit in Alaska und Kanada ist eigentlich die, dass er dort über den Biber oder Shrews als Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wird. Die Infektion erfolgt über das Wasser, und da es Biber in Alaska eigentlich überall gibt, kann auch der sauber aussehende Fluss verseucht sein. Also in der Wildnis nur abgekochtes Wasser trinken, oder das Trinkwasser mit speziellen Filtern oder Chemikalien aufbereiten!
Chemotherapie: mit Metronidazol, Tinidazol oder Ornidazol
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Jet Lag
Als Jet Lag bezeichnet man die Schwierigkeit, bei längeren Flugreisen mit der Zeitumstellung zurecht zu kommen. Eine milde Form des Jetlags tritt zweimal im Jahr auf, und zwar wenn im April die Sommerzeit beginnt und im Oktober endet und damit die Uhr eine Stunde vor- bzw. zurückgestellt wird.

Tipps:

Bei Flügen in westliche Richtung verschiebt sich die Zeit nach "hinten". Wenn man beispielsweise nach New York fliegt, ist es dort sechs Stunden früher als z.B. in Berlin, daher geht man dort sechs Stunden später ins Bett, als man es von zu Hause üblicherweise her gewohnt ist. Daher empfiehlt es sich, bereits ein paar Tage vor Reiseantritt, später als normalerweise schlafen zu gehen, damit man sich allmählich an den neuen Rhythmus gewöhnen kann. Bei Flügen in Richtung Osten dagegen geht man etwas früher ins Bett, da es dort entsprechend später als zu Hause ist. Die Erklärung für diese Zeitverschiebungen liegt darin, dass die Sonne im Osten aufgeht und zwar in dieser Richtung alle 15 Längengrade 1 Stunde früher. Entsprechendes gilt in Richtung Westen.

Weiterhin sollte man, wenn man das Flugzeug bestiegen hat, die Uhr(en) bereits auf die neue Zeit am Zielort umstellen. Ausserdem sollte man sich, soweit das möglich ist, bereits bei Flugbeginn in dem Verhalten dem Tagesrhythmus des Zielortes anpassen.

Die Einnahme von Schlafmitteln zur Regulierung der Müdigkeit ist nicht zu empfehlen, da sie keinerlei förderlichen Einfluss auf die Körperumstellung hat.

Melatonin: Häufig wird in Zusammenhang mit der Jet Lag-Problematik über Melatonin gesprochen. Dieses körpereigene Hormon wird normalerweise am Abend von der Zirbeldrüse des Gehirns ausgeschüttet und gibt dem Körper das "Gefühl", müde zu sein. Die Einnahme von Melatonin soll bewirken, dass sich die "innere Uhr" auf die plötzliche Änderung des Tag/Nachtrhythmusses einstellen kann. Die Tabletten werden schon Tage vor der Reise nach einem genauen zeitlichen Plan wiederholt eingenommen. Inzwischen sind aber bei längerer Einnahme Nebenwirkungen festgestellt worden. So kann es zur Abnahme der Wahrnehmungs-und Reaktionsfähigkeit kommen. Melatonintabletten sind iin Amerika (als "over the counter") und anderen Ländern frei im Handel zu bekommen. In Deutschland und der Schweiz sind sie noch nicht erhältlich.

Nach Untersuchungen der Universität von Bristol in Großbritannien sollen sich häufige Jetlags ohne angemessene Umstellungszeiten nachweisbar auf die intellektuellen Fähigkeiten der Betroffenen, also des fliegenden Personals sowie von Langstrecken-Vielfliegern, auswirken. Die Forscher vermuten, dass derartige Störungen nicht nur als Folge häufiger Jetlags auftreten, sondern bei allen Störungen des normalen Tag- und Nachtrhythmus erfolgen. Damit wären auch Schichtarbeiter u.ä. betroffen.
Diese Untersuchungen wurden in der Juni - (2001) Ausgabe des Magazins Nature - Neuroscience veröffentlicht.

 

Reiseübelkeit

Bei der Reiseübelkeit handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine normale Reaktion des Körpers auf aussergewöhnliche, äussere Reize. Bei einer kurvenreichen Autofahrt beispielsweise, erhält das Gehirn von Augen, Tastsinn und Gleichgewichtsorgan sich scheinbar widersprechende Informationen bezüglich der Gleichgewichtslage und Bewegung im Raum. Als Folge davon stellen sich allgemeines Unwohlsein, Blässe, kalter Schweiss, Übelkeit und schliesslich Erbrechen ein. Normalerweise lässt die Übelkeit schnell nach, sobald die auslösenden Reize fehlen. Bei empfindlichen Personen kann die Übelkeit aber auch länger anhalten. Jeder Mensch kann davon betroffen sein, sofern die auslösenden Reize stark genug und die Reizeinwirkung lang genug sind. Bei der schlimmsten Form, die im allgemeinen während Schiffsreisen bei hoher See beobachtet wird, spricht man auch von Seekrankheit.
Wann muss mit dem Auftreten von Reiseübelkeit gerechnet werden? Die individuelle Anfälligkeit kann sehr unterschiedlich sein. Im Prinzip können alle Unternehmungen, bei dem der Körper sich scheinbar in Ruhe befindet, aber trotzdem durch das Transportmittel in schlingernde, schaukelnde Bewegung versetzt wird, Übelkeit auslösen. Wenn sich solche Situationen nicht vermeiden lassen, so kann man vorbeugende Massnahmen treffen.
Vorbeugende Massnahmen:
Kein Alkohol. Verzichte schon am Tag vor der Reise auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten. Vor allem, wenn du auf Reisen empfindlich reagierst. Ausschlafen. Reise ausgeruht und ohne Stress.
Essen. Esse vor der Reise eine Kleinigkeit. Der Magen sollte nicht leer, aber auch nicht überladen sein. BevorzugeKohlenhydrate wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Meide Fett.
Sport. Treibe regelmässig Sport: Bewegung hält fit und trainiert auch den Gleichgewichtssinn.
Akupunktur. Versuche es mit Akupunktur, wenn du auf Medikamente verzichten willst. Eine Akupunkturbehandlung mehrere Tage vor Reiseantritt soll gegen Seekrankheit wirken.

Auf der Reise:
Ruhige Plätze. Wähle einen möglichst ruhigen Platz. Im Flugzeug über den Tragflächen, im Bus direkt hinter der Vorderachse, im Auto auf dem Beifahrersitz und auf dem Schiff in der Mitte. Hier schaukelt es weniger.
Frische Luft. Gehe aufs Oberdeck an die frische Luft, wenn dir auf dem Schiff übel wird.
Fester Punkt. Fixiere einen festen Punkt. Etwa den Horizont oder ein anderes Schiff.
Kopf hoch. Halte den Kopf aufrecht und bücke dich nicht.
Nase frei. Halte deine Nase frei von starken Gerüchen. Der Geruch von Essen, Diesel, Toiletten und Parfüm verstärkt den Brechreiz bei Seekrankheit.
Ohren zu. Schütze deine Ohren durch Kopfhörer oder Ohropax. Lärm bedeutet extra Stress. Leise Musik aus dem Walkman kann dagegen beruhigen.
Flach liegen. Ist der Wellengang zu stark, um auf Deck zu gehen, lege dich in der Kabine flach hin. Auf den Rücken. Die Augen geschlossen. So empfindest du die Schaukelbewegungen als weniger heftig.
Pausen. Unterbrechen Sie lange Autofahrten durch regelmässige Pausen. Schnappe Luft und gehe ein paar Schritte.
Wichtige Hinweise:
Lasse dich von deinem Arzt oder Apotheker bei der Auswahl und Anwendung der Medikamente beraten und beachte die Gebrauchsinformation

Entfernung von Angelhaken

falls es mal trotz aller Vorsicht dazu kommen sollte, dass man sich oder einen Kameraden mit einem Haken “fängt” - keine Panik. Der Haken lässt sich meist folgendermassen leicht und (fast) schmerzlos entfernen:


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Unterkühlung

Krankheitsbild:

Durch eine generalisierte Kälteeinwirkung auf den gesamten Körper, noch gefördert durch nasse Kleidung, kann die Körpertemperatur absinken und ein lebensbedrohender Zustand eintreten.

Man unterscheidet die verschiedenen Stadien der Unterkühlung in drei Phasen:

1. Die so genannte "Aktive Phase"

Frösteln, Zittern,
schneller Puls,
vertieftes Atmen,
blasse Haut.
2. Die "Schläfrig- oder Erschöpfungsphase"

Zunehmende Schläfrigkeit,
verlangsamter Puls,
Abfall des Blutdrucks.
3. Der "Kreislaufstillstand"

Bewusstlosigkeit
Herz-Kreislauf-Stillstand. Bei einer Körpertemperatur unter 27 Grad Celsius fällt das Reizbildungszentrum des Herzens aus.
Atemstillstand

mögliche Therapieformen:

Bei der ersten Phase:

Aus der Kälte nehmen
Eventuell nasse Kleidung entfernen
abtrocknen
möglichst viel bewegen lassen
zu trinken geben
Bei der zweiten Phase

wie bei der ersten Phase, aber nicht bewegen lassen
zusätzlich wach halten
Bei der dritten Phase

wie bei der ersten Phase, aber nicht bewegen lassen
zusätzlich beachten: Nicht in überheizte Räume bringe
Beatmungsmaßnahmen
Herz-Lungen-Wiederbelebung
Zusätzliche Informationen:

Infolge der Kälte kommt es zur Kreislaufzentralisation, also dem Zusammenziehen der kleineren Blutgefäße zugunsten der Aufrechterhaltung eines notwendigen Blutdruckes für die lebenswichtigen Organe. Das führt aber zu einer stark verminderten Durchblutung der äußeren Körpergebiete, insbesondere der Extremitäten.

Die externe Wärmezuführung (Bad, etc.) oder Bewegung durch Dritte birgt die Gefahr eines Wiedererwärmungsschocks, da bei Eröffnung peripherer Gefäßgebiete kaltes Blut in die zentralen und lebenswichtigen Körperregionen gelangen. Das führt zu einem Temperaturabfall von etwa 0.5-1.0°C. Der erneute Abfall der Kerntemperatur sowie die blutchemischen Veränderungen lösen Störungen im Reizleitungssystem des Herzens aus, die tödlich enden können (Kreislauf- und Atemstillstand).

Ebenso müssen beim Retten des Unterkühlten aus dem Gefahrenbereich Lageänderungen und Erschütterungen vermieden werden, da die Gefahr des "Bergungstodes" durch Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) besteht.
Bei Unterkühlung kommt es, wie erwähnt, durch eine Kreislaufzentralisierung, also einem Verschluss der kleinen Blutgefäße in der Peripherie zugunsten der Aufrechterhaltung eines ausreichenden Blutdruckes an lebenswichtigen Organen, und durch die Ödembildung, dem Herauswandern der Blutflüssigkeit aus den Gefässen in das umliegende Gewebe, zu einem Eindicken des Blutes und verlangsamten Blutfluss in der Peripherie. Dies kann ein Verklumpen der Blutzellen in den Gefässen bewirken, die Vorstufe einer möglichen Trombose
 

 

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