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SILBERLACHS ONCHORYNCHUS KISUTSCH
Für viele Sportfischer, vor allem für die Fliegenfischer ist der Coho am interessantesten. Er ist sicher der aggressivste und beissfreudigste aller Lachse. Das Gewicht liegt im Schnitt zwischen 8 und 12 Pfund. Der Alaska Rekord, mit der Angel gefangen, ist 31 Pfund.
Verbreitung: Silberlachse sind in Alaska weit verbreitet. Von Südostalaska bis nach Point Hope an der Chukchi Sea sind sie sowohl in kleinen Bächen wie auch in grossen Flusssystemen zu finden, im Yukon River ziehen sie bis an die kanadische Grenze.
 Beschreibung: Im Meer und noch im Bereich der untersten Flussregionen sind ihre Körper silberblank leuchtend. Sie haben kleine schwarze Punkte am Rücken und in der oberen Hälfte der Schwanzflosse. Von den Königslachsen unterscheiden sie sich dadurch, dass sie keine Punkte in der unteren Hälfte der Schwanzflosse haben und dass sie im Gegensatz zu den Kings kein schwarzes, sondern graues Zahnfleisch haben. Zur Laichzeit haben Rogner und Milchner einen dunklen Rücken und dunkle Köpfe, die seitlich rötlich bis kastanienbraun werden. Die Milchner entwickeln eine sehr stark ausgeprägte Hakennase mit grossen Zähnen.
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Fortpflanzung, Lebensraum: Der Aufstieg in die Flüsse und Bäche beginnt Mitte Juli und geht in manchen Gebieten bis in den November. Das Timing hängt von verschiedenen Faktoren ab: einmal von der zurückzulegenden Strecke, je länger der Weg, desto früher der Aufstieg, dann von der Wassertemperatur am Laichplatz je kälter das Wasser dort ist, um so früher erfolgt das Ablaichen, da die Eier in kaltem Wasser eine wesentlich längere Entwicklungszeit haben. An Gewässern, wo grosse Hindernisse zu überwinden sind, kommen die Lachse schon im Juli, um bei Niederwasser Stromschnellen und Wasserfälle leichter zu überwinden. Grundsätzlich steigen aber alle Silberlachse langsamer auf, als die anderen Lachsarten. Cohos legen immer wieder Pausen ein und verweilen längere Zeit in tiefen Pools. Erst wenn die Eier reif sind, ziehen sie in die Laichgründe und legen sofort die Eier ab. Im Gegensatz dazu treffen die anderen Lachsarten oft schon sehr früh am Laichplatz ein und warten dort auf den Eintritt der Geschlechtsreife.
Die Rogner legen im Herbst oder Frühwinter 2.400 bis 4.500 Eier in kiesigen Grund ab. Die Dottersacklarven schlüpfen erst im Frühling und bleiben bis Mai oder Juni im Kiesbett. Die fress- und schwimmfähige Brut hält sich in den flachen Uferzonen auf. Mit dem Wachsen besiedeln die Jungfische dann Uferzonen von Seen, Altwässern oder ruhige Pools und sie entwickeln dann ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihren Platz gegen Eindringlinge.
Die jungen Silberlachse verbringen meist einen bis drei Winter in Bächen oder kleinen Flüssen, bevor sie ins Meer ziehen. Manche verbringen bis zu fünf Winter im See und manche, die bereits im brackigen Meer waren, kehren für einen weiteren Winter zurück in den Fluss. Silberlachse verbringen meist nur halb Jahre im Meer. Manche bleiben zwei Jahre und gelegentlich kehren “Jacks“ bereits nach 6 Monaten zurück.
Wirtschaftliche Bedeutung: Für die Berufsfischerei eher gering. Da die Silberlachse im Meer ziemlich tief ziehen, ist der Einsatz von Netzen nicht sehr erfolgreich. Der Grossteil wird mittels “Trolling“ (Schleppen) gefangen. Diese Art der Fischerei lohnt den Aufwand kaum. Nur ca. 6 Mio. Fische werden jährlich gefangen.
Coho auf Trockenfliege
In der Sportfischerei hingegen hat der Coho einen sehr hohen Stellenwert. Er gilt als der aggressivste und beissfreudigste aller Lachse und bietet speziell an der Fliegenrute einen spektakulären Kampf. Jährlich werden 200.000 bis 300.000 Cohos mit der Angel gefangen.
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