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In den weiten und wilden Lebensräumen Alaskas lebt eine Vielzahl beeindruckender Tiere: Wölfe, Kojoten, Polarfüchse, Büffel, Otter, Moschusochsen, Biber, Elche, Wildschafe, Widder, Sitka-Wild, Erdhörnchen und viele andere. Besonders berühmt jedoch ist Alaska für seine Karibuherden, die Eisbären, Schwarzbären und Braunbären, von denen die grössten Exemplare auf den Kodiak Islands vorkommen. Die Gewässer rund um Alaska beherbergen eine unglaublich artenreiche und faszinierende Tierwelt: Allein 15 Walarten kann man hier beobachten. Aber auch Seelöwen, Walrosse, Seehunde und Seeotter trifft man hier an. Über 400 Vogelarten leben hier.
der bekannteste Vertreter ist der mächtige Weisskopfseeadler, Amerikas Wappentier.
Weisskopfseeadler Haliaeetus leucocephalus ist ein alleinlebender Greifvogel. Seine Nahrung besteht überwiegend aus Fisch. Selten erbeutet dieser Adler kleinere Vögel oder ein kleines Säugetier. Im letzten Jahrhundert hatte sich der Bestand dramatisch verringert. Dies wurde neben Faktoren wie Einschränkung des Lebensraumes hauptsächlich auf die allmähliche Vergiftung durch DDT zurückgeführt. Der Adler steht an der Spitze der Nahrungskette und nimmt daher mit den Fischen entsprechende Mengen DDT auf, die der Körper nicht ausscheiden kann. Das Gift sammelt sich so im Laufe der Jahre an und kann zu Unfruchtbarkeit oder schwerer Krankheit und dem damit verbundenen frühen Tod der Tiere führen. Obwohl DDT seit vielen Jahren verboten ist, sind die Folgen dieses angeblichen "Pflanzenschutzmittels" für die Umwelt auch heute noch nicht absehbar. Hier in Alaska ist der Bestand aber zum Glück nicht gefährdet. Der Vogel hat als Wappenvogel eine enorme emotionale Bedeutung für die Amerikaner und ist strengstens geschützt. So ist in den USA z.B. schon der Besitz einer Adlerfeder strafbar !
Marten/Marder
Eine lohnende Beute für die Trapper waren u.a. die Marder, deren wunderbares Fell als Kragen um die Hälse vieler schöner Frauen schmiegte.
Alaska Elch Alces Alces gigas Moose Der Alaska Yukon Elch ist die grösste Unterart Amerikas. Man findet ihn - wie der Name schon sagt - nur in Alaskaund in Nordwestkanada.
In Alaska liegt die Elchpopulation zwischen 155.000 und 175.000 Tieren. In dem bekannten Denali Nationalpark in Alaska am Fusse des 6169 Meter hohen Mount McKinley leben etwa 2000 Elche. Diese Tiere sind wirklich gigantisch gross und nebenbei eine sehr begehrte Jagdbeute.
Wegen Ihrer Grösse sind sie gefährliche Hindernisse im Strassenverkehr aber auch Auseinandersetzungen zwischen Elch und Mensch können tödlich enden (für den Menschen) - sie verursachen mehr Todesopfer als etwa der “gefährliche” Bär. hier ein Video Clip:
Biber
Der Kanadischer Biber (Castor canadensis) gehört zur Gattung Biber (Castor) aus der Ordnung der Nagetiere (Rodentia).
Er ist nah mit dem europischen Biber (Castor fiber) verwandt und manche Zoologen betrachten beide als Unterarten nur einer biologischen Art Biber. Allerdings ist er meist grösser.
Dall Sheep, Ovis dalli dalli
kommen in den Bergen und Küstenebenen Alaskas und dem Yukon vor. Sie sind mit den Bighorn- und Stoneschafen verwandt, die in den Bergen weiter südlich beheimatet sind, sind kleiner als die Bighorn-Schafe und haben rein weisses Fell. Dall-Schafe werden wie ihre Stone-Schafverwandten als “Dünnhorn”-Schafe bezeichnet. Im Gegensatz zu Geweihen, die abgeworfen werden und jedes Jahr nachwachsen, sind die Hörner der Bergschafe permanent und wachsen während des gesamten Lebens der Tiere. Beim Vergleich aller Hörner tragenden Säugetiere ist das Verhältnisder Hörner zur Körpergrösse beim ausgewachsenen männlichen Dall-Schaf am allergrössten. Sie können bis zu 115 cm erreichen und 10-12 kg wiegen. Die Hörner des Dall-Schafs sind Rangsymbol unter den älteren männlichen Tieren und werden als Waffe oder Schutzschild eingesetzt. Dall-Schafe sind sehr wachsame Tiere, aber durch ihre angeborene Neugier sind sie ziemlich einfach zu beobachten, denn sie sind genauso neugierig Einbezug auf ihre menschlichen Beobachter wie diese neugierig auf sie sind. Sie sind ausserordentlich beweglich und können in Bereiche klettern, in die ihnen kein anderes vierbeiniges Raubtier folgen kann. Elk
Dieser Kanada Hirsch mit seinem imposanten Geweih lebt auch in Alaska (diesen habe ich allerdings im Tierpark in Girwood aufgenommen.
Mountain Goat, Oreamnos americanus
ist ihrem Namen zum Trotz näher verwandt mit den Gämsen als mit den Ziegen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die gesamten kanadischen Rocky Mountains, von Seattle (USA) im Süden bis Anchorage (Alaska) im Norden. Hier streift sie auf den höchsten und entlegensten Gipfeln der Berge umher und steigt dabei weit über die Baumgrenze hinaus bis auf Höhen von 4000 Metern ü.M. empor. Die Schulterhöhe ausgewachsener Schneeziegen-Bocks beträgt 90 bis 100 cm, ihre Länge 150 bis 180 cm und ihr Gewicht bis 135 kg. Die Weibchen sind etwas kleiner und leichter als die Männchen, tragen aber wie jene rund 23 bis 25 cm lange Hörner. Den Hochgebirgsbedingungen ist die Schneeziege bestens angepasst: Ihr weisses Fell ist ausserordentlich lang und dicht, und unter ihrer Haut befinden sich mehrere Fettschichten. Dank dieser wirkungsvollen Isolation verträgt sie mühelos auch die bitterste Kälte. Ihre Hufe sind klein, spitz und stahlhart. Mit ihnen findet sie selbst in schroffen, scheinbar unwegsamen Felswänden sicheren Tritt. Die Schneeziege ist denn auch ein vorzüglicher Kletterer - nicht flink und behende, sondern langsam und bedächtig wie ein erfahrener Bergsteiger. In ihrem hochgelegenen Lebensraum findet die Schneeziege nur eine magere Weide. Neben Gräsern und Kräutern, ihrer bevorzugten Nahrung, nimmt sie darum auch Zweige von Zwergsträuchern sowie Moos und Flechten zu sich. Schneeziegen leben in gemischtgeschlechtlichen Herden von bis zu 25 Tieren. Ältere Männchen leben jedoch oft als Einzelgänger und schliessen sich den Herden nur während der Brunftzeit im November und Dezember vorübergehend an. Die Jungen kommen einzeln oder zu zweit nach einer Tragzeit von 178 Tagen im Mai und Juni zur Welt und wiegen bei der Geburt etwa 3,5 kg.
Porcupine Erethizon dorsatum Beschreibung
Es handelt sich um schwerfällig gebaute, relativ große Nagetiere, die im Gegensatz zu den Stachelschweinen zu einem gewissen Grad an eine kletternde Lebensweise angepasst sind. Die Fußballen sind verbreitert und die Großzehe meistens zurückgebildet. Das Stachelkleid besteht aus modifizierten, kurzen Haaren, die im Gegensatz zu den Stachelschweinen einzeln in der Hautmuskulatur verankert sind. Die Kopfrumpflänge dieser Tiere variiert von 30 bis 90 Zentimetern, das Gewicht kann bis zu 18 Kilogramm betragen.
Lebensweise
Baumstachler sind im stärkeren Ausmaß als Stachelschweine Baumbewohner, die gut klettern können Sie sind generell nachtaktiv und leben einzeln oder in Paaren. Wälder sind der bevorzugte Lebensraum der meisten Arten, doch der Urson kann auch in Grasländern oder felsigem Gebiet vorkommen. Die Nahrung dieser Tiere besteht aus Pflanzenmaterial wie Rinde, Baumnadeln, Wurzeln, Blättern und Früchten.
Vielfrass, Wolverine Gulo Gulo Auch bekannt als: Skunk Bear, Devil Bear, Carcajou, and Glutton
Körperlänge: 110 cm Schulterhöhe: 40 bis 45 cm Gewicht (Männchen): 13 bis 14 kg Gewicht (Weibchen): 7 bis 8 kg Schwanzlänge: 22 cm
Der Vielfrass ist ein Einzelgänger, der sowohl tagsüber als auch nachts aktiv sein kann. Seinen Namen verdankt das Tier einer falschen Übersetzung des skandinavischen "Fjäl-Fräs", was so viel wie Felsenkatze bedeutet. Trotzdem ist die Bezeichnung Vielfrass mehr als treffend, den das Tier frisst alles, was ihm nicht durch Flucht entkommen kann. Zu seinen Opfern zählen etwa das Schneehuhn, andere Marderarten, Eichhörnchen und Fuchs. Sogar Karibou- und Elchkälber sind nicht vor dem ewig hungrigen Griesgram sicher. So nebenbei nimmt er dann noch Vogelnester aus und frisst je nach Jahreszeit auch Wespenlarven oder süsse Beeren. Wegen seinem schönen Fell und der Tatsache, dass er bei Jägern und Fallenstellern nicht sehr beliebt war wurde er sehr intensiv bejagt.
Karibou Rangifer tarandus
Das Karibou ist das amerikanische Pendant zum europäischen Rentier. Sie leben in grossen Herden wild in Alaska. Es soll in Alaska ca. 500’000 Karibous, auf ca. 25 Herden verteilt, leben. Natürlich sind auch sie eine begehrte Jagdbeute. Interessanterweise tragen bei dieser Hirschart beide Geschlechter ein Geweih, welches aber im Frühwinter abgeworfen wird.
Wolf canis lupus
Merkmale: Gewicht: 12-80 kg, Grösse: 100-150 cm Körperlänge, 31-51 cm Schwanz, 60-95 cm Schulterhöhe Färbung: Meistens eine Mischung aus beige und anthrazit, aber auch schwarz, weiss oder falbfarben. Rückenhaare beige mit schwarzer Spitze, zu einer schwachen Mähne aufgerichtet. Man findet keine vollständig schwarzen Haare, jedoch auf der Oberseite der Vorderbeine oft ein auffallender dunkler Streifen. Brustkasten beige. Anzahl Chromosomen: 76, wie der Hund. Ernährung: Fleischfresser, nimmt aber auch Früchete und Insekten. Verbreitung: Nordamerika, Asien, Naher und ferner Osten.
Besonderheiten - Druck der Kiefer / Eckzähne 150 kg/cm2 - Streifzüge von bis zu 60 km pro Nacht, - Spitzengeschwindigkeit 50 km/h - guter Schwimmer - kann ein Tier auf 270 m gegen den Wind entdecken - hervorragende Nachtsichtigkeit - Blickwinkel 250 Grad (180 beim Menschen) - hört Töne bis 40 Khz (20 Khz beim jungen Menschen) - kann andere Wölfe auf eine Distanz von 9 km heulen hören
-In den USA haben die Wölfe nur in Alaska und in Minnesota, an der Grenze zu Kanada überlebt. Heute ist der Wolf in den ganzen USA geschützt, mit Ausnahme von Alaska, wo er vom 1.Oktober bis zum 30. April gejagt wird.
Der Wolf ist vermutlich das am meisten missverstandene Tier überhaupt. Seine soziale Lebensweise hat unsere Ur Vorfahren dazu bewogen, aus ihm den Haushund zu züchten, denn der ist nichts anderes als ein domestizierter Wolf. In Alaska werden übrigens heute noch Wölfe mit Schlittenhunden gekreuzt - gewollt oder ungewollt.
Es ist nebenbei gesagt seit langer Zeit eine hohe Prämie für den Nachweis eines tödlichen Angriffs auf einen Menschen ausgesetzt - immer noch!
Empfehlenswerte Literatur:
Mowat, Farley
Ein Sommer mit Wölfen Das Buch ist sehr lustig und interessant. Es beruht auf Erfahrungen des Autors, der eine Zeit in engster Nachbarschaft mit Wölfen lebte. Die Hauptperson, der Ich-Erzähler bekommt den Auftrag die Wölfe näher zu erforschen und festzustellen das sie Unmengen von Karibus verschlingen, was das Okay für die Ausrottung der Wölfe bedeuten würde, doch stellt er etwas ganz anderes fest...
Das Buch ist spannend geschrieben und man lernt die Wölfe lieben. Farley bringt einem diese wunderbaren Tiere näher und erklärt ihr Verhalten. Es gibt auch noch einen Verfilmung unter dem Titel "Wenn die Wölfe heulen".
Weasel/Wiesel, Mustela erminea + Mustela rixosa
Sommerfell
Winterfell
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